Der
Name CEREC steht für Ceramic Reconstruction.
Mit dem Verfahren, das seit 1985 im klinischen
Einsatz ist, können vollkeramische Füllungen
und Kronen in einer einzigen Behandlungssitzung
angefertigt werden.
Das CEREC-System besteht aus einer Aufnahme- und
einer Schleifeinheit. Die Aufnahmeeinheit ist
ein mobiler PC, an dem eine Messkamera angeschlossen
ist. Der beschliffene Zahn wird berührungslos
abgetastet und das Bild des Zahnes erscheint auf
dem Monitor der Aufnahmeeinheit. Der in der Anwendung
des CEREC-Verfahrens ausgebildete und zertifizierte
Zahnarzt muss nun die Konstruktion des Inlays
bzw. der Krone auf dem Bildschirm bearbeiten.
Anschließend werden die Linien in Schleifdaten
umgerechnet und an die Schleifeinheit übermittelt.
Dort wird ein Keramikblock passend zur Farbe und
Größe des defekten Zahnes eingespannt.
Innerhalb von 10 bis 20 Minuten ist der Schleifvorgang
abgeschlossen und die Keramik kann in den Zahn
eingesetzt werden. Kontaktpunkte und Bisshöhe
müssen noch geringfügig angepasst werden.
Die komplette Behandlung dauert zwischen 60 und
90 Minuten.
Vorteile für
die Patienten
Der Patient muss nur noch einen einzigen Behandlungstermin
vereinbaren, um hoch ästhetischen, haltbaren
und sehr gut verträglichen Zahnersatz zu
bekommen. Provisorische Füllungen und Kronen
sowie minutenlange Abdrucknahmen gehören
so der Vergangenheit an. Da der mit dem CEREC-Verfahren
angefertigte Zahnersatz ausschließlich aus
Keramik besteht, sind Metallgerüste, wie
sie beim herkömmlichen Zahnersatz angefertigt
wurden, nicht mehr notwendig. Der Patient bekommt
so einen völlig metallfreien Zahnersatz.
Wissenschaftliche Untersuchen zeigen, dass Versorgungen
mit dem CEREC-System lange halten. Nach ca. 13
Jahren sind knapp 90% der Versorgungen intakt.
Welche
Zähne lassen sich mit dem CEREC-Verfahren
behandeln?
Nahezu jeder Zahn, der eine Füllung, ein
Veneer oder eine Krone benötigt,
kann mit CEREC versorgt werden. Selbst Zahnlücken
lassen sich so schließen, wenn zuvor ein
Implantat eingesetzt wurde.
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